eol - ex oriente lux!  Zeichenkurs: Grundlagen des Zeichnens
ONLINE-ZEICHENKURS: BUCHTIPPS

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Lehrbücher: Zeichnen lernen

Es gibt unzählige Zeichenbücher, die meisten halte ich für ziemlich ungeeignet. Die Bücher, die ich hier empfehle, finde ich selbst gut. Das schließt natürlich nicht aus, dass andere Bücher besser sind. Für diesbezügliche Tipps wäre ich dankbar.

Die folgenden Lehrbücher zeichnet vor allem aus, dass sie nicht einfach nur mehr oder weniger gute Zeichnungen abdrucken, die man nachmalen oder zeichnen soll, nach dem Motto "so sieht ein Knie aus". Das tun sie zwar auch, bleiben aber nicht dabei stehen.

Darüber hinaus vermitteln sie eine "Methodik". Das Ziel der hier vorgestellten Bücher ist, das "Sehen" zu lehren und Strategien zu erarbeiten, mit denen man Motive erfassen kann. Diese können dann auch auf andere Motivgruppen übertragen werden, egal ob es sich um Aktzeihnungen, Portraits, Landschaften oder Stilleben handelt. Der "Dörner" schließlich vermittelt schlicht und einfach die handwerklichen und technischen Grundlagen.

 

Zeichnen lernen, Buchtipp:

 

"Das neue Garantiert zeichnen lernen"

von Betty Edwards, Verlag Rowohlt, Reinbek, 320 Seiten, 2000, 19,90 €
ISBN: 3498016695

B. Edwards geht von der Annahme aus, dass Zeichnen eine Funktion einer Hirnhälfte wäre, was ich so in dieser Vereinfachung nicht glaube. Egal, die Techniken und Übungen, die sie beschreibt, damit man "garantiert zeichnen lernt" sind altes Erfahrungswissen. Ich kannte sie alle von meinem eigenen alten Zeichen-Professor, und sie funktionieren.

Das Buch ist wirklich eines der besten Zeichenbücher für Anfänger. Frau Edwards beschreibt Übungen zum Sehen und Zeichnen lernen. Sie gibt nicht, wie in so vielen Zeichenbüchern üblich, "Kochrezepte" vor. Das Buch ist kein Ringbuch, wie des das Foto des Umschlags nahelegt, es ist ein ca. Din A 4 großes, 320 Seiten starkes, normales Buch, auf dem als Titelbild ein Ringbuch abgebildet ist (Paperback).

Es gibt noch ein "Workbook" von der selben Autorin, aber das kenne ich nicht.

 

Zeichnen lernen, Buchtipp: Zeichnen lernen für Anfänger

 

Die neue grosse Zeichenschule

Gottfried Bammes, Verlag Tosa, 2005, gebundene Ausgabe, 592 Seiten, alles vierfarbig, 19,95 €
ISBN: 3854921624

Die Bücher von Bammes sind Klassiker. Über Bammes habe ich gelesen, er habe "die moderne Lehre der Künstleranatomie" erfunden. Gottfried Bammes war der Grund, warum ich nach Dresden ging. Seine Bücher waren für uns im Westen (vor der Wende) ein "Muss". Bammes unterrichtete in Dresden Anatomie, ist weltweit bekannt und hielt auch zu DDR Zeiten im Westen Vorträge und Unterrichtsblöcke. Als ich an die Akademie kam, war er leider schon in Rente.

Er lehrt Körper u.a. auf Grund der in ihnen liegenden geometischen "Grundfiguren" zu zeichnen. Eine Strategie, die auch beim Manga oder Comic Zeichnen, aber auch in der Bildhauerei angewandt wird.

Das Buch schneidet das Aktzeichnen, die alle Bereiche, Anatomie, Portrait, denn der Kopf gehört irgendwie zum Körper dazu :-), aber auch allgemeine Zeichentechniken an.

Gleiches gilt für die Tierzeichnungen. Er demonstriert an Beispielen den prinzipiellen Aufbau der Körger und die zugrundeliegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

Das erklärte Ziel von Bammes war, seine Studenten zu befähigen, Menschen und Tiere nach 2 Jahren anatomisch korrekt "aus dem Kopf" konstruieren und zeichnen zu können.

Die vorgestellten "Zeichenstrategien" sind aber auch auf andere "Motivgruppen" übertragbar.

Dieses Buch ist eine Neuerscheinung. Es ist im Wesentlichen ein Auszug oder eine Zusammenfassung der beiden Klassiker „Figürliches Gestalten“ und „Tiere zeichnen“ zu einem Band. Und es ist wesentlich preiswerter als diese, fast 600 Seiten im Vierfarbdruck für ca. 20 Euro, während „Figürliches Gestalten“ alleine schon ca. 40€ und "Tiere Zeichnen" z.Zeit (Sept.05) ca. 50€ kosten.

 

Zeichnen lernen, Buchtipp: Zeichenlernen für Anfänger

 

Die Gestalt des Menschen

Gottfried Bammes, Edition Kunst und Gestaltung, Gebundene Ausgabe, Oktober 2002,
ISBN: 3363009666

Leider sind die Bücher von Bammes relativ teuer - aber sie lohnen sich, weil sie anders als die meisten anderen Lehrbücher nicht Kochrezepte zum Zeichnen lehren, sondern versuchen, die Strukturen zu vermitteln. Aktzeichnen ist so, nach entsprechender Übung, auch ohne Modelle möglich.

Auszüge aus "Die Gestalt des Menschen" sind zwar auch im oben erwähnten Buch enthalten, das Buch ist aber umfangreicher und detaillierter.

Tipp: gebraucht tuts auch ;-). Die alten DDR Bücher hatten jedoch eine sehr schlechte Druck- und Papierqualität, was sie aber nicht im Gebrauchswert" einschränkt. Bei Gebrauchtbüchern deshalb auf das Erscheinungsdatum achten (und entsprechend weniger zahlen)!

 

Zeichnen lernen, Buchtipp: Zeichenlernen für Anfänger

Ein Tipp von einem Leser, Herrn Kindel, der in Mainz als Graiker arbeitet:

Titel: Faszination Linie
Autor: Prof. Dieter Brembs
Erschienen: Englisch Verlag GmbH (im Februar 2006)
Reihe: Die Kunst-Akademie
ISBN: 3-8241-1300-7
Preis: 34,80 Euro

Ich zitiere aus der e-mail:

... Wie der Titel schon vermuten lässt, beschäftigt es sich hauptsächlich mit den Möglichkeiten und Variationen der Linie und den sich damit ergebenden unterschiedlichen Aussageergebnissen. Das Buch ist weniger eine Anleitung im Sinne von "How to draw" als viel mehr eine anschauliche Aufforderung zum Experimentieren mit unterschiedlichen Linienstilen.

Ich denke ein Blick hinein lohnt sich. Zumindest aus meiner Sicht ist es eines der wenigen Bücher zum Thema Zeichnen das ich bedenkenlos empfehlen würde...

Der Autor arbeitet als Zeichenlehrer an der Hochschule in Mainz.
Ich kann nur unterstreichen, dass das "Erfassen" von Motiven nur ein Schritt beim Zeichnen ist, nicht einmal ein notwendiger, wenn man Kunst macht (und nicht "angewandte Zeichnungen"). Wichtig ist, dass Zeichnungen lebendig sind und "wirken". Eine riesen Gefahr liegt darin, handwerklich gute, aber sterile und stink langweilige Zeichnungen zu machen. Ein wirklich schönes Buch, dass zum experimentellen Zeichnen einläd und den Schwerpunkt weniger auf das Erfassen von Motiven, dafür um so mehr auf die unterschiedlichen Arten des Zeichnens eingeht.

 

Darstellungstechniken in der Architektur

(Gebundene Ausgabe)
von Jan Cejka (Autor)

Heute werden die meisten Architektur-Visualisierungen am Rechner gemacht. Programme wie ArchiCAD und AutoCAD Architecture werfen die 3D-Ansichten als "Nebenprodukt" der Planung aus und dienen dann als Grundlage für die Weiterverarbeitung in grafikprogrammen wie Photoshop.

Prof. Jan Cejka hat lange u.a. in Münster Architekturzeichnen unterrichtet. Das Buch ist eine wundervolle Einführung in die alten, klassischen Techniken, die zur Zeit eine Renaissance erfahren. Es ist kein Lehrbuch für Perspektive, das Wissen, wie perspektivische Ansichten konstuiert werden müssen wird vorausgesetzt.

Die Themen des Buches sind die verschiedenen künstlerischen Techniken und deren Einsatz speziell in der Architekturzeichnung. Behandelt werden Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung, Buntstiftzeichnung, Filzstiftzeichnung, Aquarell, Deckfarbenzeichnung, Spritzpistolentechnik und einige Mischtechniken. Alle Techniken werden aus der Sicht des Praktikers ausführlich beschrieben. Die Arbeitsutensilien und das Zeichenmaterial werden vorgestellt, häufige "Fehlerquellen" aufgezeigt und es gibt Tipps, was man machen muss, wenn etwas "schief gegangen" ist.

Architekturzeichnung sind als angewandte Kunst sicher oft "genauer" und "konventioneller" als freie Arbeiten. In diesem Buch wird viel Wert auf handwerkliche Präzision gesetzt.

Als Nicht-Architekt wird man die Techniken sicher "gegen den Strich bürsten" wollen. Aber gerade dafür ist es gut, sie vorher genauer kennen gelernt zu haben.

 

Zeichnen lernen, Buchtipp: Malmaterial und Maltechniken

 

Malmaterial und seine Verwendung im Bilde

Max Dörner, Thomas Hoppe, Urania, Stuttgart, Gebundene Ausgabe, 460 Seiten, Mai 2003
ISBN: 333201465X

Die Bibel der Restauratoren.
Max Dörner hat das Buch ca. 1920 herausgebracht, seitdem wird es ständig überarbeitet, korrigiert und erweitert. Ich habe die 19. Auflage, die 20. kommt mit Sicherheit (oder ist schon da). Der "Wehlte", ein anderes noch heute verbreitetes Buch über Maltechnik, wurde von einem Schüler Dörners herausgebracht.

Wer über Zeichenmaterial wie Pigmente, Malgründe, Techniken etwas nachschlagen will, wer Rezepte für Malgründe, Tempera-, Öl-, Harz, Pastellfarben, Leime, Goldgründe oder was auch immer zum Selbstherstellen braucht, findet sie dort. Als Standardwerk der Restaurierung ist er auch für "fortgeschrittene" Zeichner und Maler unverzichtbar. Er ist knapp und sachlich geschrieben und leicht verständlich.

 

Soweit zur Praxis, jetzt zur bunten Theorie:

Folgende Bücher sind sehr interessant, aber keine "Lehrbücher", die unmittelbar das Zeichnen lernen lehren.

 

Zeichnen lernen, Buchtipp:  Zeichentechniken alter Meister

 

Geheimes Wissen

Verlorene Techniken der Alten Meister wieder entdeckt von David Hockney,
David Hockney, Knesebeck Verlag, 296 Seiten, 2000, ISBN 3-89660-092-3

Ein wunderschönes Buch mit hochwertige Abbildungen!
David Hockney ist ein ziemlich bekannter zeitgenössischer (gegenständlicher) Maler. In dem Buch versucht er nachzuweisen, dass Maler wesentlich früher als bisher gedacht optische Hilfsmittel wie Hohlspiegel, Linsen, Camera Abscurae etc. benutzt haben. Dass sie das gemacht haben, weiss jeder Student der Kunstgeschichte, aber leider nicht alle Künstler :-) Vor allem beschäftigt er sich mit Bildräumen, indirekt also mit Perspektiven. Das Buch ist kein Lehrbuch, aber sehr interessant. Leider ist das Buch teuer, gebraucht geht es jedoch...

 

 

"Das Bild im Kopf"

Lamberto Maffei, Adriana Fiorentini, Verlag Birkhäuser, 252 Seiten, 1997,
ISBN 3-7643-5721-5

Reine Theorie, kein Buch mit Zeichenübungen!
Indirekt aber schon, denn wenn man etwas dar über weiss, wie die Wahrnehmung funktioniert, geht man anders ans lernen (und Lehren) heran. Ok: natürlich weiss zur Zeit niemand wirklich, wie die Wahrnehmung funktioniert, man ahnt immer noch mehr als man weiss, aber den Autoren ist das durchaus bewusst.

Das Buch scheint vergriffen zu sein, wird aber noch als Gebrauchtbuch angeboten, was es nicht unwesentlich billiger macht :-). Das Buch wurde von Neurologen geschrieben und beschäftigt sich mit den biologischen Grundlagen des Sehens. Gefiel mir sehr gut.

 

 

Kunstforum

periodisch erscheinendes "Taschenbuch" mit ca. 420 Seiten

Das "Kunstforum" ist ein fünf mal im Jahr erscheinendes "Taschenbuch" für zeitgenössische Kunst. Es ist selten im Buchhandel zu finden, diejenigen, die es haben und die ich kenne beziehen es über ein Abo. Trotzdem kann man versuchen, einzelne Bände im Antiquariat aufzustöbern - zur Probe. Es hat meist einen thematischen Schwerpunkt, ansonsten ist es voller Ausstellungsbesprechungen, Interviews mit Künstlern, Galeristen, Museumsleuten und Sammlern... Wesentlich theoretischer als die "art" ist es so etwas wie eine "brancheninterne Fachzeitung", wenn man weit gefasst unter Branche alle versteht, die mit zeitgenössischer Kunst zu tun haben. Das "kunstforum" ist auch im Netz. Leider ist der Zugang zu dieser Website stark eingeschränkt, Recherchen im Archiv z.B. sind passwortgeschützt. In den jeweils aktuellen Bänden stehen die Passwörter. Adresse der Website:

http://www.kunstforum.de

   
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