eol - ex oriente lux!  Zeichenkurs: Grundlagen des Zeichnens
ONLINE-ZEICHENKURS: VERGLEICHSLÄNGEN

Beim Zeichen messen

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Eine Strategie, Abstände und Größen im Motiv zu bestimmen, besteht darin, eine markante Länge des Motivs ins Verhältnis zu anderen Längen zu setzen.

Als Beispiel: ich habe von dem sitzenden Mann den Kopf als Oval gezeichnet und will jetzt die Höhe der Gesamtfigur wissen. Im Grafikprogramm oder an einem Ausdruck kann ich jetzt einfach nachmessen und komme darauf, daß die Gesamtfigur 5 2/3 Kopfhöhen hoch ist.

Das kann man auch direkt (optisch) am real vor einem sitzenden Motiv abschätzen. Dazu "misst" man, mit Hilfe des ausgestreckten Armes und z.B. eines Bleistifts oder Pinsels, die Höhe des Kopfes und schätzt ab, wie oft er in die sitzende Figur passt.
Allgemeiner, man sucht sich gut messbare Längen im Motiv mit klar erkennbaren Endpunkten und vergleicht diese mit andere Größen im Motiv.

In der nächsten Datei erkläre ich das "Messverfahren", also die Vorgehensweise, ausführlicher.

Zeichenkurs: Messen mit Vergleichslängen

Zum Bild 1:
Die Ausgangsgröße ist hier die Kopflänge. Die Körperlänge ist inklusive des Kopfes ca. 5 und 2/3 Kopflängen. Die Breite des Sitzenden ist 3 bis 3,5 Kopflängen, die Knie sind ca. 2 Kopflängen voneinander entfernt.

Auf Basis einer Grundeinheit, wie hier die Kopflänge, können Entfernungen zwischen markanten Punkten, Längen von Linien, Breiten von Flächen (z.B. die Breite von "Binnenflächen") optisch "ausgemessen" werden.

Zeichenkurs: Messen mit Vergleichslängen

Zum Bild 2:
Die Längen ohne das Bild. Es können auch Negativflächen, Entfernungen verschiedener Motivteile (Abstand Bildschirm - Ellbogen) auf diese Art vermessen werden.

Zeichenkurs: Messen mit Vergleichslängen

Zu Bild 3:
Natürlich können auch andere gut abschätzbare Längen als "Einheit" gewählt werden, wie hier die Länge der Unterschenkel (grün) oder auch die weniger gut abschätzbare (rote) Länge Fusspitze - Innennaht des Hosenbeins. Voraussetzung ist, man hat einen mehr oder weniger gut definierbaren Anfangs- und Endpunkt. Diese Punkte muss man sich merken können, mit etwas Übung nutzt man auch so diffuse "Punkte" wie im Beispiel die Naht. Die "Einheiten" müssen nicht senkrecht oder waagerecht sein, wie die grünen Strecken können sie im Motiv auch quer liegen.

 

Zeichenkurs: Messen mit Vergleichslängen

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