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ONLINE-ZEICHENKURS: ZEICHNEN VON BILDHAUER-ZEICHNUNGEN

Zeichnen von Bildhauer-Zeichnungen

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Bildhauerzeichnungen sind Zeichnungen, bei denen in das Motiv einfache dreidimensionale geometrische Figuren gelegt werden.

Wenn man sich etwas mit Perspektive auskennt (bei den bisherigen Verfahren sind perspektivische Kenntnisse nicht nötig), fällt es sehr leicht, auf diese Weise Verkürzungen etc. zu zeichnen.

Diese Art der Zeichnung wird von Bildhauern gerne genutzt. Man zeichnet die im Motiv enthaltenen Volumina, auch an Stellen, die eigentlich nicht sichtbar sind, wie hier z.B. die Füße des größeren Mädchens.

Es ist ein konstruktives Zeichenverfahren. Anhand dieser Vorgehensweise kann z.B. die "Konstruktion" einer geplanten Statue etc. geplant und kontrolliert werden.

Das Verfahren wird beim Zeichnen nach der Natur normalerweise selten und von Wenigen benutzt. Es ist jedoch das bevorzugte Verfahren beim Zeichnen von "ausgedachten" Motiven in Malerei und Plastik.

Zudem ist es eins der Standardverfahren beim Zeichnen von Comics. Besonders bei Comics, die von mehreren Zeichnern erstellt werden - immer der Fall bei Comicfilmen, Heftserien etc. - sind die Figuren über geometrische Grundformen definiert. So wird garantiert, dass die Figuren, obwohl von verschiedenen Leuten gezeichnet, weitestgehend gleich aussehen.

Hat man das Prinzip einmal verstanden, und kennt man z.B. die menschlichen Proportionen, kann man mit Hilfe der Bildhauerzeichnungen „stimmige“ Posen konstruieren. Diese werden mit schwachem Strich als Grundgerüst gezeichnet, über das dann die Details wie Kleidung, Muskulaturreliefs etc. gelegt werden.

 

Zeichenkurs: Einführung in das Zeichnen

 

Zum Bild:

Der linke Unterarm der Figur z.B. läuft auf den Betrachter zu und ist deshalb „perspektivisch verkürzt“. Das kann durch die vorher geschilderten Strategien zur Erfassung von Flächen gut erfasst werden.

Liegt jedoch keine Vorlage vor, existiert kein Modell, kann man als unerfahrener Zeichner unsicher sein, um wie viel der Arm verkürzt dargestellt werden müsste.

Hier kommt dann das Verfahren der dreidimensionalen Binnenform zur Anwendung, mit etwas Übung kann man sich die Verkürzung eines Zylinders bekannter Länge auch ohne perspektivische Konstruktion leicht vorstellen.

 

 

Zeichenkurs: Einführung in das Zeichnen

Luca Cambiaso, 1527-1585, Skizzen

 

Zum Bild:

Eine Wahrnehmungstheorie besagt, dass man auf neuronaler Ebene Gegenstände an Hand von "Geonen" erkennen würde. Geone sind simple geometrische Grundformen wie Würfel, Zylinder, Kuben etc..

Das hieße, dass die Bildhauerzeichnung eine Darstellung der Geone wäre, das Problem der Darstellung eines optisch verkürzten Armes z.B. auf das Problem der korrekten Darstellung eines Geons zurückgeführt würde. Das fiele uns leicht, da wir auf neuronaler Ebene sowieso mit Geonen operieren.

Tatsache ist, dass nach dem Bekanntwerden der perspektivischen Regeln auch "Bildhauerzeichnungen" auftauchten. Sobald man wusste, wie geometrische Grundfiguren "perspektivisch korrekt" gezeichnet werden, nutzte man dieses Wissen bei der Komposition von Motiven.

 

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