| ONLINE-ZEICHENKURS: ZEICHNEN: Erfassen von „Negativformen“ |
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Mit "Negativfläche" ist gemeint, dass
ein Bild, auf dem ein Motiv zu sehen ist, nicht nur aus diesem besteht
sondern auch aus der Fläche z.B.
um es herum.
Diese Flächen werden oft nicht „wahrgenommen“, da
man sich auf das Motiv selbst konzentriert.
Beim Verfahren der „Geometrischen Außenformen“, das vorher beschrieben wurde, werden von den zu großen Umrissflächen die überzähligen Flächen, die nicht zum Motiv selbst gehören, abgeschnitten“. Diese Flächen sind solche „Negativflächen“, die das eigentliche Motiv umschließen.
Jetzt kann man nicht nur von einer Umrissfläche, die das Motiv überdeckt, solche Flächen abschneiden, sondern man kann diese „Negativflächen“ als eigentliches Motiv auffassen und das Motiv selbst als eine Negativfläche.
Man zeichnet also nicht das ursprüngliche Motiv, sondern den „Raum um das Motiv herum“, also alles ausser das Motiv.
Im Bild sind einige der in Frage kommenden Flächen bunt markiert. In Motiven häufig auftauchende Flächen sind z.B. die "Leerräume" zwichen Körper und Armen, zwischen zusammenstehenden Personen etc.
Um diesen Raum zu erfassen kann man nun die vorher beschriebenen Verfahren anwenden. Also die Verfahren der „Geometrischen Binnenformen“, “ Geometrischen Aussenformen“ und das der “Beziehungs- und Kraftlinien“.
Auch hier gilt natürlich, wie bereits öfter gesagt, dass diese Technik meist nicht allein vorkommt, sondern in Kombination mit den anderen Techniken angewandt wird. Und wie immer gilt natürlich der §1: