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eol - ex oriente lux!  Zeichenkurs: Grundlagen des Zeichnens
ONLINE-ZEICHENKURS: Zeichenwerkzeug: Bleistifte

Das einfachste Werkzeug zum Zeichnen: Bleistifte

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Bleistift mit Messer gespitzt

Wenn Sie die folgenden Strategien üben wollen, empfiehlt sich die Verwendung von Bleistiften unterschiedlicher Härten. Sie bekommen Sie in jedem Schreibwarenladen. H1, H2 ..sind harte Stifte, die B-Grade die weichen, HB ist die mittlere Härte.

Generell gilt zum Üben (nur eine Empfehlung, siehe §1 !), dass man die einmal gemachten Striche stehen lässt und nicht ausradiert. Mein Zeichenlehrer verbot kategorisch die Verwendung von Radiergummis in den Kursen mit den Worten, „hier wird keine Kunst gemacht!“. Um es anders zu sagen, es ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, Radiergummis bewusst als zeichnerisches Mittel einzusetzen. Oder auch störende Linien unauffällig zu beseitigen.

Anders beim Lernen. Hier helfen die „falschen“ Linien, man sieht, wo sie liegen und kann sich an diesen „festhalten“.

Vorgehensweise

Zuerst zeichnet man mit einem harten oder sehr harten Stift die „groben Formen“. Diese Stifte machen hellgraue, schwach sichtbare Striche. Umso konkreter man wird, umso weichere Stifte nimmt man dann. So entwickelt sich die Zeichnung aus hellen kaum sichtbaren Strichen hin zu dunklen Akzenten.

Natürlich kann man auch einfach mit einem mittelharten Stift zeichnen, dann zieht man die ersten groben Formen indem man so gut wie nicht aufdrückt. Dort, wo man „konkret“ wird, drückt man stärker. Das erfordert jedoch mehr Übung, da hier zu der Anstrengung, das Motiv zu erfassen (mit der man am Anfang wirklich genug zu tun hat) noch die Kontrolle über den Stift kommt.

Ich selber zeichne gerne mit Kugelschreibern. Bei geringem Druck kann man mit diesen hellgraue Linien, bei stärkerem Druck pechschwarze Linien ziehen. Und die sind sogar „dokumentenecht“ nach DIN irgendwas.

Diese Hinweise zur Zeichentechnik gelten nur für die Übungen, man kann sehr schön Zeichnungen aus dunklen Flecken heraus entwickeln. Auch hier ist das Wichtigste:

Unbedingt §1 beachten!

 

Bleistiftkritzelei

Anmerkung zu den Bildern:

Bild1:
Der obere Bleistift wurde mit einem Messer gespitzt.

Bild2:
Die sinnfreie Kritzelei ist mit einem Stift gemacht worden.
Bitte beachten Sie die extremen Helligkeitsunterschiede, die mit einem Bleistift machbar sind.
Der Bleistift wurde mit einem Messer gespitzt, nicht mit einem "normalen" Spitzer.

Viele Lehrer bestehen besonders bei Anfängern auf diese Art des Spitzens, weil die Zeichnungen automatisch "lebendiger" werden. Die Strichstärken ändert sich bei jedem Richtungswechsel automatisch. Das ist z.B. im unteren roten Kreis gut sichtbar. Der Bleistift verhält sich wie eine "Bandzugfeder" bzw. "Schriftfeder" (Tusche), beim Abknicken des Striches nach Links entsteht automatisch ein dünner Strich.
Im oberen Kreis sehen Sie, wie der Strich dünner und heller wird ohne "Richtungsänderung", hier war der Druck ausschlaggebend für die Intensitäts- und Breitenänderung.

Also Anfänger plagt man sich meist mit dem Problem herum, das Motiv aufs Papier zu bringen und vergisst darüber, auf Stichstärken und eine gewisse "Lebendigkeit" der Zeichnung zu achten. Um trotzdem den Sinn für diese Qualitäten zu schärfen und eine gewisse Sensibilität für den "Strich" zu bekommen, sollte man einfach (mit einem messergespitzten Bleistift) vor sich hinkritzeln.

"Normal" mit einem Spitzer gespitzte Stifte ähneln übrigens im Verhalten eher einer üblichen Zeichenfeder, sie sind besser kontrollierbar. Dafür schleift sich die Spitze jedoch schnell ab, der Strich wird einheitlich "breiiger". Beim messergespitzten Bleistift tritt der Effekt nicht so schnell auf, durch Drehen des Stiftes findet man meist wieder eine "Ecke", die einen scharfen Strich macht.

Eine Alternative sind Druckbleistifte, bei konstanter Größe der Spitze verhalten sie sich wie normal gespitzte Bleistifte. Auch Druckbleistifte gibt es in verschiedenen Härtegraden.

 

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