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ONLINE-ZEICHENKURS: Künstlersozialkasse

Das Künstlersozialkasse - KSK

- alle Angaben hier ohne Gewähr, ich bin Künstler, kein Versicherungsmakler! -

 

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Ich habe Nachfragen zur Künstlersozialversicherung (korrekt Künstlersozialkasse - KSK) bekommen und sehe an den Logfiles, dass offensichtlich viele Besucher bei mir landen, die Informationen zur Künstlersozialversicherung, zur Krankenkasse und Rentenversicherug von Künstlern suchen. Deshalb ein paar kurze Hinweise, OHNE GARANTIE AUF RICHTIGKEIT!

 

Die Künstlersozialkasse ist eine Versicherung, die "kreativ" Tätigen, die als Selbstständige arbeiten, offensteht.

Da die meisten von uns (noch) nicht genug verdienen, um normale Versicherungsbeiträge zahlen zu können, geschweige denn, dass sie sich privat versichern könnten, da wir aber durchaus benötigt werden (siehe Bild und Zitat unten), hat der Gesetzgeber eine Sonderform der Rentenversicherung, Krankenversicherung und Sozialversicherung geschaffen, die nur Künstlern offen steht, die Künstlersozialkasse KSK. Genauer gesagt ist die KSK selbst keine Versicherung, sondern eine Verwaltung, die zwischen Künstler und die genannten Versicherungen "zwischengeschaltet" ist.

Grund für die Gründung der KSK war die Erkenntnis, dass gerade Selbstständige aus den Kreativberufen "Patchworkbiografien"mit entsprechend wenig Rentenversicherungsansprüchen haben. Ausserdem gibt es nur sehr wenige "Angestellte" in diesen Berufen (und die sind meist Praktikanten), die über ihren Arbeitgeber versichert sind. Der Normalfall ist, dass Künstler als Subunternehmer oder Selbstständige, oft im Selbstauftrag (heisst ohne später Abnehmer oder Kunden für Bilder und Texte zu finden) arbeiten. In der Webebranche sind Zeitverträge bzw. Aufträge an Subunternehmer normal. Die "Ich AG" ist unter Musikern, Malern, Grafikern, Webdesignern, Kleinkünstlern, Journalisten, Publizisten etc. immer schon die "normale" Unternehmensform gewesen. Und üblich war und ist es immer noch, dass sich viele Kollegen wegen der z.T. sehr geringen Einkommen keine soziale Absicherung (d. h. auch keine Krankenkasse) leisten können.

Die Beiträge der Künstlersozialkasse sind niedrig, sie sind eine Art versteckte Kunstförderung. Der Staat subventioniert die Beiträge zur Krankenversichung, Sozialversicherung und Rentenversicherung mit jeweils ungefähr 50%.

Die KSK ist selbst keine Krankenkasse oder Krankenversicherung, auch keine Rentenversicherung oder Pflegeversicherung, sie verwaltet lediglich die eingehenden Beiträge der Versicherten, aber auch die Beiträge von "Verwendern" wie Firmen, und Beiträge vom Bund, und führt diese an die Krankenversicherung, genauer an den Gesundheitsfonds, und die Sozialversicherungsträger ab.

Man ist also faktisch bei einer Krankenkasse der eigenen Wahl versichert und korrespondiert auch bei Fragen zu Leistungen etc. mit dieser, handelt genau wie normale Angestellte mit der Krankenkasse der eigenen Wahl Leistungen etc. aus, zahlt jedoch an die Künstlersozialkasse die Beiträge.

Die Künstlersozialkasse steht wie gesagt nur Berufsgruppen aus dem künstlerischen und publizistischen Bereich unter bestimmten Voraussetzungen offen.

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* Die KSK zahlt seit 01.01.2009 an den Gesundheitsfond, der die Gelder an die Krankenkassen weiterleitet. Als bei der Künstlersozialkasse versicherte KünstlerIn hat man wie erwähnt die freie Wahl der Krankenversicherung. Die KSK zahlt jedoch nur die Standardleistungen, die durch den Standardbeitrag, der für alle Krankenversicherungen gleich ist, abgedeckt werden. Einige Krankenkassen bieten jedoch Wahltarife an, die Zusatzleistungen bieten. Schließt man als versicherte KünstlerIn einen solchen Beitrag ab (Vertragsangelegenheiten, Versicherungsleistungen etc. werden immer mit der eigenen Krankenkasse ausgehandelt) muss man die Differenz zum Standardbeitrag selbst direkt an die Krankenkasse zahlen.

Die Künstlersozialkasse ist also wie schon gesagt nur zwischen Versichertem und der Kasse zwischengeschaltet, um die Standardbeiträge weiterzuleiten und den Zuschuss, der so etwas wie einen "Arbeitgeberanteil" darstellt, auf diese zu zahlen.

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Künstler werden gebraucht! Deshalb geförderte Sozialversicherung, Rentenversicherung und Krankenversicherung

Link zum DHM, "Spuren der Macht"

Ein Zitat Gerhard Schröders, das klar macht, dass Künstler immer noch gebraucht werden:
"Was ich von mir selber erwarten konnte, habe ich erreicht. Das stelle ich mir auch bildlich vor: Das Land Niedersachsen muß mich jetzt malen lassen, in Öl. Daran war ja gar nicht zu denken, als ich anfing."

 

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