eol - ex oriente lux!  Zeichenkurs: Grundlagen des Zeichnens
ONLINE-ZEICHENKURS: ALLGEMEINES

Erkennen von Fehlern

zur vorherigen Seitezur nächsten Seite des Zeichenkurs es

Datenschutzhinweis:

In diese Seiten sind Google-Werbung und auf einigen Seiten ein "Zähl-Gif " (Besucherstatistik) eingebaut. Eine ausführliche Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Oft wirken Bilder "unproportioniert" und passen nicht zusammen. Besonders häufig treten Fehler dieser Art beim Akt- oder Figurenzeichnen, und dort besonders häufig bei stehenden oder gestreckt liegenden Modellen auf. Auf den Zeichnungen sind zu lange oder auch zu kurze Oberkörper, die Figuren wirken wie aus mehreren Teilen zusammengesetzt oder scheinen zu kippen.

Schwierigkeiten dieser Art resultieren aus dem Versuch, einen zu grossen Sehwinkel zu zeichnen. Man ist immer überrascht, wie gering der Sehwinkel ist, da man, weil sich die Augen ständig bewegen, das Gefühl hat, einen wesentlich größeren Bereich übersehen zu können. Mehr zum Sehwinkel hier....

Ein weiterer Grund könnte ein falscher Abstand zur Zeichenfläche sein. Ist man dieser zu nah, um die Zeichnung übersehen zu können, treten die selben Fehler auf. Wie schon erwähnt sollte man in diesem Fall eine Staffelei benutzen, da man durch Zurücktreten auf die nötige Distanz zum Bild kommt.
Der „Fehler“ kann aber bewusst benutzt werden, um beim Zeichner das Gefühl zu erzeugen, „im Bild zu agieren“, z.B. beim Action paintig

 

Wenn man ein Bild zeichnet oder malt, sieht man sich in das Bild "hinein" und nimmt selbst grobe "Fehler" nicht mehr wahr. Wenn Sie eine Weile gemalt oder gezeichnet haben, werden Sie den Effekt kennen: Sie sehen ein altes Bild und erkennen auf den ersten Blick, was "falsch" daran ist (dass z.B. die Proportionen der dargestellten Personen nicht stimmen). Während sie das Bild malten, konnten Sie diesen Fehler nicht sehen. Ihnen fehlte die "mentale Distanz" zum Bild.

Bitte auf die Grafik klicken

Wie schon vorher erwähnt wirkt diese Anordnung der Quadrate "stabil". Das heißt, wir bringen beim Betrachten dieser abstrakten Form unsere Erfahrung ein, dass so aufgestapelte Kisten stabil stehen würden.

Wenn diese Formen nun Teil eines Bildes sind und wir die Bildaufteilung "objektiv" beurteilen wollen, hilft es oft, das Bild einfach zu drehen. Man sieht es dadurch neu, anders, und kann die Aufteilung der Bildflächen neu bewerten. Man schafft eine neue Distanz zum Bild.

Ein ähnlicher Verfremdungseffekt tritt auf, wenn man Bilder spiegelt, also Bilder durch einen Spiegel betrachtet.

 

Hinweis zum Datenschutz Zeichenkurs: RSS Feed
zur vorherigen Seitezur nächsten Seite des Zeichenkurs es
Bewerbungsmappee - mailFragen zum Zeichenkurs!Zeichenkurs empfehlen!
impressum
| © 2004 - 2017   (bitte Bemerkungen beachten!)

_____________________________________
zeichnen lernen mit gemutlichkeit.de!
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::
eol - ex oriente lux