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ONLINE-ZEICHENKURS: Zeichenwerkzeug: Zeichenbrett

Zeichenbrett und Stuhl

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Bleistift mit Messer gespitzt Zeichnen kann man überall. An Tischen, auf Taschen, in Bücher, auf Wänden...

Die traditionelle Art in einem Raum kleinere Formate zu Zeichnen ist, sich mit einem Zeichenbrett auf einen Stuhl zu setzen, vor dem ein weiterer gleich ausgerichteter Stuhl steht. Auf dessen Lehne wird das Zeichenbrett gelegt.

Das Zeichenpapier wird mit Kreppband auf das Zeichenbrett geklebt. Manche fixieren auch mehrere Bögen Zeichenpapier mit Reißzwecken auf dem Brett.

Das Brett muss glatt sein, weil Unebenheiten beim Zeichnen als Störungen der Striche auftauchen. Üblich sind Tischlerplatten, manche benutzen aber auch mit Kunststoff beschichtete Bretter, in die man jedoch keine Reißzwecken stecken kann. Nach ein wenig Übung stellt man fest, wie wichtig die richtige „Härte“ des Untergrunds ist. Diese ist variierbar durch Unterlegen verschieden vieler Blätter bzw. von Pappen. Die Härte hängt von den genutzten Stiften, den Papiersorten und vor allem von individuellen Vorlieben ab.

Das Brett, das ich nutze, ist 60x80 cm, es gibt aber auch etwas größere oder kleinere Bretter.

Das Format der Blätter, die man im Sitzen zeichnen kann, liegt bei maximal A2. Wenn man größere Zeichnungen machen will, sollte man das Zeichenbrett auf eine Staffelei stellen und im Stehen arbeiten.

Der Grund ist, dass man beim Zeichnen größerer Bilder ausholende Bewegungen machen muss, was im Sitzen schlecht möglich ist. Im Sitzen hat man einen Abstand zur Zeichenfläche, der es eigentlich nur erlaubt auf A3 Formaten zu zeichnen, ohne die Übersicht zu verlieren. Beim Zeichnen an der Staffelei kann man immer wieder zurücktreten, um das Gezeichnete mit einem Blick erfassen zu können.

Die meisten alten Zeichnungen (z.B. im Kupferstichkabinett in Dresden) sind relativ klein. Selbst Entwürfe großer Fresken wurden in kleinen Formaten gemacht, da man bei Kleinformaten während des Zeichnens noch die ganze Arbeit im Blick und damit die Komposition unter Kontrolle hat. Später wurden die Zeichnungen dann zum Beispiel mit der Gitternetzmethode vergrößert.

Man kann aber auch sehr gut ohne Brett zeichnen. Kein Brett zu haben ist kein Grund, nicht zu zeichnen. Ein Tisch mit ebener Platte reicht.

 

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