eol - ex oriente lux!  Zeichenkurs: Grundlagen des Zeichnens
ZEICHENKURS - PERSPEKTIVE: THEORETISCHES ZUM SEHEN (4)

Theoretische Bemerkungen zum Sehen (4)

 

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Zusammenfassung

Wenn wir also z.B. aus dem Fenster gucken, sehen wir nicht ein statisches Foto, sondern wir sehen eine Folge von Bildern. Einen hektischen, sehr schnell geschnittenen Film, der paradoxer weise gleichzeitig ein statisches Bild ist. Mit Ausschnitten, die hochaufgelöst und größer als gleich entfernte Vergleichsobjekte sind, aber seltsamerweise doch ins Bild passen, und, obwohl größer, die Größenverhältnisse zu den anderen Ausschnitten bewahren, ein Film aus 2 sich überlagernden Bildern, die sich mal mehr, mal weniger stark voneinander unterscheiden.

Wir sind seit Jahrzehnten an Fotos, Fernsehen und Filme gewöhnt. Wir glauben, dass ein Foto ein „richtiges“ Abbild ist. Wir haben uns daran gewöhnt, Fotos zu sehen und zu interpretieren. Wir wissen, dass ein verwischtes Objekt in einer scharfen Umgebung „schnell“ war und sich gewegte. Obwohl das Verwischen aus einer spezifischen Filmeigenschaft entsteht und wir schnelle Objekte nicht verwischt sehen. Und wir sehen wie Gebäude, Straßen etc. den Perspektivgesetzen gehorchend abgebildet sind.

Wir haben uns so an Fotos gewöhnt, dass wir glauben, die Fotos seien „richtige“ Abbildungen und Bilder z.B. aus der frühen Renaissance wären objektiv betrachtet falsch. Aber Fotos haben mit unserem Sehen wenig zu tun. Sie sind der "Spezialfall" des einäugigen Sehens mit einem gelähmten, "eingefrorenen" Auge, unbeweglich, das die Fähigkeit verloren hat zu fokussieren, Helligkeitsunterschiede dynamisch auszugleichen und das Bild nach Bewegungsmustern zu strukturieren.

Die im folgenden dargestellten "nicht linearen Perspektiven" tragen der Dynamik des Sehens Rechnung. Sie sind das, was man, ohne an Fotos gewöhnt zu sein, unmittelbar sieht. Sie tragen dem "Ausschnittssehen", dem "erfahrungswertigem" Sehen Rechnung.

Erst das Aufkommen von Linsen, Hohlspiegeln und anderen optischen Hilfsmitteln wie Gitterrahmen etc., erst das planmäßige messende Suchen nach bis dahin NICHT WAHRGENOMMENEN Regelmäßigkeiten bei Abbildungen der dreidimensionalen Motive auf eine Fläche führten zur Entdeckung der Fluchtpunktperspektiven.

 


Bildtexte

 

 

 
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