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ZEICHENKURS - PERSPEKTIVE: THEORETISCHES ZUM SEHEN (2)

Theoretische Bemerkungen zum Sehen (2)

 

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Informationsverarbeitung

Wenn wir uns auf etwas konzentrieren, blenden wir die Umgebung aus. Das Auge „zoomt“ die Gruppe zwar nicht optisch heran, die Abbildung der Gruppe auf der Netzhaut wird nicht vergrößert, aber offensichtlich verarbeiten wir diesen Bildausschnitt genauer als den Rest des Bildes auf der Netzhaut. Was im Ergebnis mit einem Kamerazoom vergleichbar ist.

Dieser „Kompositionsfehler“ tritt übrigens beim Fotografieren mit Digitalkameras auch bei Anfängern nicht mehr in dieser Häufigkeit auf, wenn diese die Fotos nicht mit Hilfe des optischen Suchers, sondern mit Hilfe des Displays machen. Denn dieses betrachten sie als fertiges statisches „Bild“, nicht als „Realität“, in der man sich auf ein Detail konzentrieren kann. Dadurch sehen auch ungeübte Fotografen den "Kompositionsfehler" sofort.

Ein weiterer „dynamischer“ Faktor kommt hinzu. Die Menge der Informationen, die das Auge an das Gehirn senden kann, lässt sich theoretisch berechnen. Aus der Anzahl der Nervenzellen, die den Sehnerv bilden und aus der Zeit, die diese zum „Feuern“ eines Impulses und zum Regenerieren brauchen, lässt sich die Informationsmenge in bit berechnen, die der Sehnerv übertragen kann. Diese Informationsmenge ist relativ klein, (die genauen Zahlen kenne ich jedoch nicht). Daraus wurde geschlossen, dass ein Teil der Informationsverarbeitung bereits im Auge passiert.

Jeder kennt den Effekt, dass man sofort sieht, wenn sich z.B. in einer Hecke ein paar Blätter bewegen, ja, dass man selbst sieht, wenn sich in Blättern, die sich alle im Wind bewegen, einzelne Blätter anders als der Rest verhalten.

Es gibt also die Theorie, dass die diesem Effekt zugrunde liegende Bearbeitung des von den Augen aufgenommenen Bildes bereits in der Netzhaut einsetzt. Um zu dem Ausschnittsehen zurückzukommen würde es mich nicht wundern, wenn z.B. beim Konzentrieren auf einen Bildausschnitt Informationen aus diesem Ausschnitt über den Sehnerv übertragen und der Rest des Bildes unterdrückt würde.

 


Bildtexte

 

 

 
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