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ZEICHENKURS - PERSPEKTIVE: EINLEITUNG NICHTLINEARE PERSPEKTIVEN

Einleitung "nichtlineare Perspektiven"

 

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Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, um in Bildern den Eindruck eines "Raumes" bzw. der räumlichen Anordnung des Dargestellten zu erzeugen. Die linearen Perspektiven, also Zentralperspektiven und Eckperspektiven unter Verwendung von Fluchtpunkten sind relativ spät entdeckte und spät eingesetzte Mittel.

Sie wurden erst in der frühen Renaissance wichtig und entwickelten sich parallel zur Erfindung und Einführung von(Hohl-)Spiegeln, Linsen und damit von Vergrößerungsgläsern, Brillen, Fernrohren und Projektionsapparaten wie der "Camera Obscura". Sehr wahrscheinlich waren diese technischen Hilfsmittel auch Voraussetzungen der Entdeckung der "Perspektivgesetze".

Bevor ich jedoch zu den "linearen Perspektiven" komme hier eine kurze Einleiung in nichtlineare Perspektiven. Diese Perspektiven tragen der Komplexität des Sehens unter Umständen besser Rechnung als die linearen Perspektiven.

Folgende Themen werden gehandelt:

  • Die Staffenperspektive trägt der Erfahrung Rechnung, das Objekte, die dem Betrachter näher sind, entferntere Objekte verdecken können,
  • die Bedeutungsperspektive der Erfahrung, daß Wichtiges als größer gesehen und wahrgenommen wird,
  • die Größenperspektive der Erfahrung, daß Gegenstände und Personen immer kleiner werden, desto weiter sie sich entfernen,
  • die Luftperspektive der Erfahrung, daß weit entfernte Gegenstände durch die Luftfilterung blauer erscheinen, diese Erfahrungen schlagen sich allgemein auf die Wahrnehmung von Farben, aber auch von Helligkeitskontrasten nieder.

 

 

Zum Bild:

Antonello da Messina, St. Jerome in seinem Studierzimmer.

Antonello da Messina war einer der ersten, der die Ölmalerei in Italien einführte. Er hatte sie und den Einsatz der Zentralperspektive wohl bei den Brüdern van Eyck in den Niederlanden kennengelernt.


 

 

 
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