| ZEICHENKURS - PERSPEKTIVE: ZENTRALPERSPEKTIVE |
Konstruktion eines Würfels mit der Sehstrahlmethode |
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Bild 1: Hier noch einmal die Nachzeichnung der Taylorgrafik. |
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Bild 2: Im nebenstehendem Plan ist diese Situation nachgezeichnet. Nicht genau, denn die Kanten des Würfels laufen nicht genau senkrecht vom Betrachter weg und liegen auch nicht parallel zur Bildebene. Ich habe den Würfel etwas gedreht, um die Situation "allgemeingültiger" zu machen. Jetzt werde ich die perspektivische Darstellung auf 2 verschiedene Arten konstruieren. Beide Methoden basieren darauf, dass jeder der Eckpunkte einzeln konstruiert wird.
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Bild 3: Noch einmal zur Veranschaulichung die "alte" Abstandspunktmethode. Gegeben ist ein Grundriss, in diesem ist auch die Lage der Bildebene zu den darzustellenden Objekten festgelegt, der Distanzpunkt und in der Zentralperspektive der zentrale Fluchtpunkt, der Hauptpunkt. Weil wir mit jedem Bild immer etwas lernen wollen (besser, weil ich immer etwas lehren will :-), weiche ich etwas vom gewohnten Vorgehen ab. Ich nutze zum Gewinnen der Einteilung der Bildebenengrundlinie nicht mehr die Viertelkreise, sondern Geraden mit einem Winkel von 45 Grad (was das selbe ist, Stichworte: Gleichschenkliges und rechwinkliges Dreieck, Quadrat und Diagonale). Lassen Sie sich nicht verwirren, im Grunde bleibt alles gleich. Bisher waren übrigens immer der Grundriss und die dazugehörige vorbereitende Zeichnung (die Viertelkreise etc, mit denen man Punkte auf der Grundlinie der Bildebene konstuierte) zusammengefasst mit der darauf basierenden perspektivischen Darstellung. Diese Zeichnungen kann man trennen. In der Praxis ist das der Normalfall.
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Bild 4: Oft "skaliert" man die Grundlinie, das heißt, man gewinnt die Abstände der Schnittpunkte und vergrößert oder verkleinert die Grundlinie inclusive der eingezeichneten Abstände, bevor man sie dann in der Konstruktion der perspektivischen Darstellung benutzt. Ein Beispiel wäre die Konstruktion eines "perspektivischen Bildes" auf einer Wand. Hier wurde noch die Höhe des Würfels, die der Kantenkänge des Quadrats im Grundriss entwpricht, auf die Grundlinie eingetragen und vom unteren und oberen Ende die Fluchtlinien zum Hauptpunkt gezogen. auf der Höhe der entwprechenden Eckpunkte wurden die verkürzten senkrechten Kanten eingezeichnet und die oberen Enden verbunden. Das wars.
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Bild 5: Ausgehend vom schon oben für die Abstandspunktmethode genutzten Grundriss hier die Konstruktion der perspektivischen Darstellung mit Hilfe der Blickstrahlenmethode. Die Methode ist sehr intuitiv (finde ich). Wir konstruieren jetzt die Lage der einzelnen Eckpunkte. Dass deren Verbindungslinien (also die Würfelkanten) nicht senkrecht zum Betrachter oder genau von diesem weglaufen, interessiert uns nicht, da wir nicht die Kanten konstruieren, sondern nur die Lage der Eckpunkte. Die Kanten fallen einfach als Nebenprodukt an. Als erster Schritt hier die vorbereitende Zeichnung, mit deren Hilfe die Punkte auf der Bildebenengrundlinie gesucht werden. Dabei werden vierfach die in vorherigen Datei beschriebenen Schritte vollzogen.
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Bild 6: Nachdem die Einteilung der Grundlinie gefunden ist, konstruiert man nacheinander die vier Punkte nach der jetzt bekannten Sehstrahlmethode. Unten sehen Sie die Grundlinie mit den Einteilungen, die in der vorbereitenden Zeichnung gefunden wurde.
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Bild 7: Auf der Grundlinie stehend wird die Höhe des Würfels eingezeichnet. Die weitere Konstruktion dürfte Ihnen geläufig sein. Vom Fusspunkt und vom obersten Punkt der Kante werden Fluchtlinien zum Hauptpunkt gezogen, Parallelen zur Grundlinie durch die Eckpunkte schneiden die untere Fluchtlinie an den Stellen, an denen die verkürzten Kanten eingezeichnet werden können.
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Bild 8: Diese Kanten werden auf die Eckpunkte geschoben und die oberen Enden verbunden.
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Bild 9: Das Bild zeigt die gesamte Konstruktion noch einmal in einem Bild.
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