| ZEICHENKURS - PERSPEKTIVE: HORIZONT - ZENTRALPERSPEKTIVE 3 |
Zentralperspektive: geneigte Flächen |
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In der Datei vorher habe ich immer betont, daß die direkt vom Betrachter weglaufenden Linien waagerecht sein müssen, um auf den Horizont zu fluchten. Hier nun ein Beispiel, wo das nicht der Fall ist. Auch diese Bild ist eine Zentralperspektive. Es zeigt eine Rodelstrecke, die abschüssig ist und im unteren Teil nahezu waagerecht wird. Die Füsse der Bäume bilden fluchtende Linien.
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| Diese Linien fluchten für den vorderen Teil der Rodelstraße offensichtlich auf einen Punkt unterhalb des Horizonts zu. Die roten Linien demonstrieren das. Für den hinteren Teil der Straße, die wesentlich flacher als der vordere ist, fluchten die gelben Linien auf einen Punkt, der wesentlich näher dem Horizont ist. | ![]() |
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Hier ein Foto des unteren Teils der Straße. Auch hier hat die Straße noch ein leichtes Gefälle, aber sie ist im Vergleich zum oberen Teil nahezu waagerecht. Die Füsse der Bäume fluchten deshalb auf einen Punkt zu, der dem Horizont wesentlich näher liegt. Der Hauptsehstrahl ist ausserdem nahezu waagerecht, der Horizont liegt in der Mitte des Bildes.
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| Die Regel ist: Parallelen in fallende Ebenen fluchten auf einen Punkt unterhalb, Parallelen in steigenden auf einen Punkt oberhalb des Horizonts zu. | ![]() |
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