| ZEICHENKURS - PERSPEKTIVE: LINEARPERSPEKTIVEN - EINLEITUNG |
Linearperspektiven: Einleitung |
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| Einleitung: | |||
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Die linearen Perspektiven wurden relativ spät entdeckt, im ausgehenden Mittelalter und in der Renaissance. Anfänge der Fluchtpunktperspektive waren zwar schon in der Antike bekannt, die Griechen Agatharchos und Apollodoros sollen täuschend ähnlich mit dem Wissen um grundlegende Perspektivregeln gemalt haben, Gemälde sind jedoch nicht überliefert. In den Wandgemälden Pompeji tauchen Ansätze von Perspektive auf, offensichtlich waren jedoch die zugrunde liegenden mathematischen Gesetzmäßigkeiten unbekannt. Im ausgehenden Mittelalter und in der beginnenden Renaissance wurden die Gesetze der Zentralperspektive entdeckt. Die Gebrüder van Eyck und Giotto nutzten Perspektiven in ihren Gemälden. Das erste heute bekannte Lehrbuch der Perspektive schrieb Piero della Francesca (1420 – 1472), im 15. Jahrhundert wurde die Zentralperspektive ausgiebig genutzt. Die Entdeckung der Perspektivgesetze vollzog sich nach der Verbreitung der Camera Obscura, die seit dem 13. Jahrhundert von Astronomen zur Sonnenbeobachtung genutzt wurde. Im Mittelalter wurde auch das Schleifen von Linsen und das Blasen und Schleifen von Hohlspiegeln entdeckt, die mit diesen Hilfsmittel möglichen Projektionen wurden mit Sicherheit zur Erforschung der Perspektivgesetze genutzt wurden.
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Antonello da Messina, Ein Beispiel für eine Zentralperspektive, das Bild hängt in Dresden
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Bei diesem Bild handelt es sich um KEIN Beispiel für eine Froschperspektive, im Gegenteil, das Bild wurde aus der Vogelperspektive aufgenommen. Warum? Das kommt gleich... |
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