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ZEICHENKURS - PERSPEKTIVE: HORIZONT - FLUCHTPUNKTE - ZENTRALPERSPEKTIVE 1

Fluchtpunkte einer Ebene (3)

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Natürlich geht die ganze Sache auch in die andere Richtung. Auch hier "wandert" der Fluchtpunkt der in der Realität waagerechten Flächen auf dem "Horizont" an die Bildfläche heran.

Die parallel zur Gesichtsebene stehende Keilrahmenfläche wird optisch nicht verkürzt , der Fluchtpunkt liegt "im Unendlichen".

 

Horizont und Fluchtpunkte

Desto mehr der Keilrahmen aus der Ebene parallel zur Gesichtsebene des Betrachters herausgedreht wird, desto näher wandert der Fluchtpunkt der Waagerechten an die Bildfläche heran. Die "optische Verkürzung" der Waagerechten wird stärker, die Senkrechten des Keilrahmens werden unterschiedlich lang, die hinteren Senkrechten erscheinen kleiner.

 

Horizont und Fluchtpunkte

Beachten Sie bitte, die Senkrechten haben keinen Fluchtpunkt! Sie laufen alle parallel zur "Gesichtsebene" (ebenso wie die Waagerechten im ersten Bild auch!). Die Senkrechten und Waagerechten, die in einer zur Bildebene bzw. Gesichtsebene parallelen Ebene liegen, werden durch die Perspektive nicht verzerrt.

Das gilt sogar für alle Linien, die in diesen Ebenen liegen. Wäre auf der gegenüberliegenden Wand also ein schräger Strich, würde dieser im Bild in der selben schrägen Steigung abgebildet, die er auch in der Realität hat, ein auf die Wand gemalter Kreis würde auf dem Bild wieder als Kreis erscheinen.

 

Horizont und Fluchtpunkte

Wenn man 2 Ebenen, hier Keilrahmen, hat, deren (in der Realität) waagerechten Linien optisch fluchten, hat man auch 2 Fluchtpunkte.

Hier wurden 2 Bilder ineinander kopiert. Die beiden Keilrahmen könnten auch, wenn Sie mich nicht sehen würden und nicht wüssten, dass es Keilrahmen sind, als die Seiten eines Quaders interpretiert werden.

Der Horizont liegt ungefähr in der Mitte der Keilrahmen. Deswegen könnten Sie, wären die Keilrahmen doch ein Quader, weder die Unterseite noch die Oberseite sehen.

 

Horizont und Fluchtpunkte

Bildet man also einen Quader, Würfel, Viereck, oder z.B. ein Haus, das keine zur Gesichtsebene des Betrachters parallele Wand hat, ab, fluchten die Linien der sichtbaren Seiten i.A. auf 2 Fluchpunkte zu. Deshalb spricht man in diesem Fall von der "Zweipunktperspektive".

Sie sehen an den Keilrahmen, dass die Ecke des Winkels zum Betrachter zeigt. Das wäre bei einem Quader, Haus etc. genau so. Weil die Ecke auf den Betrachter zeigt, spricht man auch von "Eckperspektive".

 

 

 

 

 
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