eol - ex oriente lux!  Zeichenkurs: Grundlagen des Zeichnens
ZEICHENKURS - PERSPEKTIVE: HORIZONT - FLUCHTPUNKTE - ZENTRALPERSPEKTIVE 1

Fluchtpunkte auf einer Senkrechten Ebene

Datenschutzhinweis:

In diese Seiten sind Google-Werbung und auf einigen Seiten ein "Zähl-Gif " (Besucherstatistik) eingebaut. Eine ausführliche Datenschutzerklärung finden Sie hier.

zur vorherigen Seitezur nächsten Seite des Zeichenkurs es
  zum Vergrößern in die Bilder klicken!

Die in der vorherigen Datei definierte Regel ist jedoch nur ein Spezialfall einer allgemeineren Regel. Sehen wir uns also die Fluchtpunkte noch einmal systematisch an.

Die Kamera, von der die folgenden Aufnahmen gemacht wurden, stand auf einem Stativ immer an der selben Stelle. Der Hauptsehstrahl der Kamera ist "geradeaus", also parallel zur Bodenfläche. Die Höhe des Kameraauges liegt ungefähr auf der Höhe der waagerechten mittleren Verstrebung des Keilrahmens. Dort ist also der "optische Horizont". Der ist, da die Kamera nicht nach oben oder unten geneigt war, ungefähr in der Bildmitte. Wie es sich gehört.

Der Hauptsehstrahl geht in Gangrichtung, d.h. die Kanten der Wand, die Linien auf dem Boden, die Waagerechten des Fensterkreuzes laufen direkt vom Betrachter weg auf einen Punkt in der Bildmitte zu. Eine klassische Zentralperspektive.

Wie wir jetzt sehen schließt das das gleichzeitige Auftreten anderer Perspektiven nicht aus.

 

 

Der bespannte Keilrahmen ist hier parallel zur Gesichtsebene, also parallel zur Bildebene des Fotos. Es treten keine optischen Verkürzungen auf. Waagerechte Linien bleiben waagerecht, sie bleiben parallel zueinander. Senkrechte bleiben senkrecht. In Realität gleich lange Strecken erscheinen auch im Bild gleich lang.

Horizont und Fluchtpunkte

Hier sind die waagerechten Keilrahmenkanten nicht mehr in einer Ebene parallel zur Gesichtsebene. Es treten Verkürzungen und Verzerrungen auf. Die hintere senkrechte Kante ist optisch kürzer als die Mittelstrebe, und die ist wiederum kürzer als die vordere Senkrechte.

Die Waagerechten sind im Bild nicht mehr waagerecht, sie "fluchten" auf einen Punkt rechts neben dem Bild.

Horizont und Fluchtpunkte

Während im vorherigen Bild der Fluchtpunkt der waagerechten Keilrahmenkanten und Verstrebung noch außerhalb des Bildes liegt, wandert er jetzt ins Bild hinein. Die Unterschiede zwischen den in der Realität gleich langen senkrechten Kanten werden größer. Zum Beispiel erscheinen die beiden hinteren der vier Teilflächen, die durch das Kreuz entstehen, kleiner als die beiden vorderen. Horizont und Fluchtpunkte

Bei einer noch stärkeren Drehung des Keilrahmens aus der Bildebene (und Gesichtsebene) heraus "wandert" der Fluchtpunkt auf dem Horizont immer stärker Richtung Keilrahmenfläche.

Der Grenzfall ist, wenn der Fluchtpunkt die Keilrahmenfläche erreicht, in diesem Falle sieht man vom Rahmen nur noch die "Stirnkante", die Leinwandfläche ist dann nicht mehr sichtbar.

Das ist der uns bekannte Fall der "Zentralperspektive".

 

Horizont und Fluchtpunkte

 

 

 
Hinweis zum Datenschutz Zeichenkurs: RSS Feed  
zur vorherigen Seitezur nächsten Seite des Zeichenkurs es

BewerbungsmappeZeichenkurs empfehlen!Bewerbungsmappee - mailFragen zum Zeichenkurs!
impressum | © 2004 - 2017   (bitte Bemerkungen beachten!)

_______________________________________
"zeichnen lernen" mit dem Kunstkurs der
gemutlichkeit.de - es geht auch ohne ü!
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
eol - ex oriente lux!
*********************