| ZEICHENKURS - PORTRAIT |
Frontalportraits und Halbportraits |
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In der Kunst sind die meisten Portraits sogenannte „Halbportraits“. Diese Darstellungsform enthält mehr Informationen über den Portraitierten, denn an der Linie des Gesichtsumrisses lässt sich meist erkennen, wie weit z.B. die Backenknochen und die Kinnpartie vorstehen und in welchem Winkel z. B. die Stirn abfällt. Ebenfalls sichtbar sind die Nasenseite und der genaue Verlauf des Nasenprofils. Der Nachteil dieser Darstellung ist jedoch, dass sich nicht einzelne Gesichtspartien skalieren oder verschieben lassen, ohne dass das gesamte Bild geändert werden muss. Ein einfaches Herunterschieben der Nase würde diese „ins Gesicht“ drücken, da bei dieser „räumlicheren“ Darstellung alles mit allem zusammenhängt. Die „Informationsarmut“ des Frontalbildes ist zugleich dessen großer Vorteil. Bei der frontalen Projektion lassen sich die einzelnen Gesichtskomponenten problemlos verschieben und in der Größe ändern. Die Kehrseite diese Vorteils ist, dass sich genaue Nasenformen und vorspringende Gebisse oder fliehende Stirnen schwer darstellen lassen. Es fehlt die räumliche Komponente. |
Bilder 250 breit, Vergr ößerungen 600 breit |
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