eol - ex oriente lux!  Zeichenkurs: Grundlagen des Zeichnens
ZEICHENKURS - PORTRAIT

Einleitung

 

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Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie wissen, wie man optisch Längen und Winkel zu zeichnender Linien abschätzen kann. Der erste Kurs "Allgemeine Zeichentechniken" behandelt diese Techniken, besonders das Kapitel "Messen" befasst sich mit diesem Thema.

Generell gilt für alle Proportionsregeln, dass sie nur ein grobes Gerüst sind, an das man sich nicht sklavisch halten sollte.

Wie schon im Absatz unter Ähnlichkeit angedeutet, kann man eine Ähnlichkeit und Erkennbarkeit auch erreichen, indem man die individuellen Eigenarten des Portraitierten über das anatomisch mögliche Maß im Sinne einer karikaturesken Darstellung übertreibt.

Wenn der Eindruck besteht, der zu Zeichnende habe eng zusammenstehende Augen, ist es natürlich von Vorteil, wenn man als Zeichner weiß, wie der Augenabstand natomisch wirklich sein kann und wie man eventuell den Eindruck eng stehender Augen unter Bewahrung der anatomischen Regeln erzeugen kann.

Es folgen die anatomischen Regeln mit dem ausdrücklichen Hinweis, sie nicht als absolut gültig zu betrachten.

 

 

In der Kunst sind die meisten Portraits sogenannte „Halbportraits“. Beim Halbportrait wurde das Gesicht nicht frontal dargestellt, sondern der Kopf ist etwas von der Seite abgebildet. Die Darstellungsform des Halbportraits enthält mehr Informationen über den Portraitierten, die räumliche Struktur des Kopfes wird besser abgebildet. An der Linie des Gesichtsumrisses lässt sich z.B. erkennen, wie weit die Backenknochen und die Kinnpartie vorstehen und in welchem Winkel z. B. die Stirn abfällt, Informationen, die ein Frontalportrait nur eingeschränkt vermitteln kann. Ebenfalls sichtbar sind die Nasenseite und der genaue Verlauf des Nasenprofils.

Der Nachteil dieser Darstellung, besonders für Anfänger, ist jedoch, dass sich nicht einzelne Gesichtspartien skalieren oder verschieben lassen, ohne dass das gesamte Bild geändert werden muss.

Ein einfaches Herunterschieben der Nase würde diese „ins Gesicht“ drücken, da bei dieser „räumlicheren“ Darstellung Alles mit Allem zusammenhängt. Die „Informationsarmut“ des Frontalbildes ist also zugleich dessen großer Vorteil.

Beim Frontalportrait lassen sich die einzelnen Gesichtskomponenten problemlos verschieben und in der Größe ändern. Die große Kehrseite dieses Vorteils ist jedoch, wie schon erwähnt, dass sich genaue Nasenformen und vorspringende Gebisse oder fliehende Stirnen schwerer darstellen lassen.

Wir beginnen also mit frontalen Portraits.

 

Annäherndes Frontalportrait

 

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