| ZEICHENKURS - PORTRAIT |
Die Augenpartie
|
|||
|
|||
| zum Vergrößern in die Bilder klicken! | |||
|
In der Mitte des Kopf - Ovals liegen die Augen. Auch hier gibt es jedoch Ausnahmen. Die Lage und Größe der Augen wird oft falsch gezeichnet. Zu allgemeinen Regeln der Mimik wird später noch gesprochen. Die Kopfbreite beträgt in Augenhöhe ca. 4,5 bis 5 Augenbreiten. Der Abstand der Augen zueinander liegt bei ziemlich genau einer Augenbreite. Dieser Abstand ist relativ fest. Er kann nur um wenige Millimeter variieren. Allerdings werden schon kleinste Abweichungen stark wahrgenommen. Meist wird der Eindruck eng zusammen- oder weit auseinanderliegender Augen durch andere Merkmale wie die Form der Augenbrauen, des Nasenr ückens, den Gesichtsumriß oder die Ausprägung der Backenknochen hervorgerufen. Das Auge selbst besteht geometrisch aus einer Kugel, die in die Augenhöhle eingebettet ist. Dessen sollte man sich beim Zeichnen immer bewusst sein. Unter- und Oberlied liegen auf dieser Kugel auf. Der Augeninnenwinkel liegt räumlich „weiter vorn“ als der Augenaußenwinkel. Man sieht das deutlich, wenn man jemandem von unten ins Gesicht sieht (in der Bildhauerei oft von Anfängern falschgemacht). Für Zeichner von Frontalportraits ist jedoch wichtiger zu wissen: der Innenwinkel des Auges liegt in der Regel etwas tiefer als der Außenwinkel, denn dort fließt die Tränenflüssigkeit ab. Im Innenwinkel der Augen befinden sich kleine kugelförmige Gebilde. Der Abstand vom Außenwinkel der Auge zum Umriss, also zur Aussenkante des Gesichts in Frontalansicht, beträgt meist mehr als eine 3/4 Augenbreite. Dieser Abstand wird intuitiv meist zu klein gezeichnet. Das kann daran liegen, dass man fühlt, dass das Auge „ganz am Rand des Kopfes“ ist und vergisst, dass der Kopf kein Quader ist und die Schläfen nicht senkrecht nach hinten laufen. Der Kopf ist in der Aufsicht (bzw. im Schnitt in Augenhöhe) ein Oval, das sich nach hinten verbreitert (Bild). Sieht man jemanden von vorn ins Gesicht, kann man deshalb auch die Schläfen sehen, natürlich optisch stark verkürzt, und den Schädel, der sich hinter den Schläfen vorwölbt. Schmaler Kopf – breiter Kopf: |
![]() Bilder 250 breit, Vergrößerungen 600 breit |
||
|
|
|||
|
|
|||
|
|
|||
_______________________________________
|
|||