| ZEICHENKURS - PORTRAIT |
Der Augenabstand
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Möglichkeiten, in der Portraitdarstellung auf den scheinbaren Augenabstand und die Lage der Augen Einfluss zu nehmen, sind die Ausformung des Nasenrückens und die Art der Schattierung zwischen den Augen. Die genaue Wirkung muss im Einzelfall ausprobiert werden. Generell gilt, dass ein Abdunkeln in den Augeninnenwinkeln die Augen tiefer liegend erscheinen lässt, da die dunklen Flächen einen Schatten, der durch die Nase geworfen wird, suggerieren. Gleichzeitig rückt dadurch der Nasenrücken stärker nach vorn. Die Augen rücken optisch zusammen. Ist dagegen die Fläche zwischen den Augen relativ schwach schattiert, erscheint der Nasenrücken nicht sehr hoch. Der Eindruck entsteht, die Augen stünden weit auseinander. Ein weiterer Faktor ist die Form der Augenlider. Decken diese durch ihre Form im Innenwinkel eine größere Fläche des Augapfels ab - und dabei handelt es sich um Größenordnungen im Bereich von halben Millimetern - scheinen die Augen ebenfalls weiter auseinander zu stehen und kleiner zu sein. In dem Zusammenhang sei an die Augen von Asiaten erinnert, die wegen der oben genannten Effekte meistens kleiner und weiter auseinander stehend wirken. Die Augen scheinen ebenfalls auseinander zu rücken, wenn jemand (sehr wenig) „nach aussen“ schielt. Ein anderer Faktor ist die Form der Augenbrauen. Setzen diese relativ weit voneinander an, so dass zwischen den Augen eine relativ große freie Fläche entsteht, oder sind sie etwas „keilförmig“ angesetzt, drücken sie die Augen optisch auseinander. Besonders stark ist der Effekt bei dünnen Menschen, bei denen die Augen tiefer in den Höhlen zu liegen scheinen. Geringer Effekt: |
Bilder 250 breit, Vergr ößerungen 600 breit |
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