eol - ex oriente lux!  Zeichenkurs: Grundlagen des Zeichnens
ZEICHENKURS - PORTRAIT

Datenschutz

Datenschutzhinweis:

In diese Seiten sind Google-Werbung und auf einigen Seiten ein "Zähl-Gif " (Besucherstatistik) eingebaut. Eine ausführliche Datenschutzerklärung finden Sie hier.

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Vorsicht, Google ist drin!

Auf die Seiten dieses Zeichenkurses sind

  • Anzeigen des "Google Adsense" Programmes und
  • das"Google Analytics" Programm;
  • und auf manchen Seiten ein Zählgif der VG-Wort

eingebaut.

Damit erhebt und sammeln dritte Parteien (nämlich Google, Google als DoubleClick, die VG-Wort und die von diesen beauftragten Firmen) Daten über Ihren Besuch auf dieser Webseite. Ich nutze diese Dienste, speichere aber selbst keine besucherbezogenen Daten. Die von Google bzw. DoubleClick erhobenen Daten werden sehr wahrscheinlich in den USA ausgewertet. Wenn Sie nicht möchten, dass Google bzw. DoubleClick Daten erheben, dürfen Sie die Seite nicht benutzen.

Details

Was ist in die Seite eingebaut?

Google Adsense sind die Werbebanner, die sie am Anfang und Ende jeder Seite sehen. Für jeden Klick auf eine Anzeige bezahlt derjenige, der die Anzeige geschaltet hat, an Google Geld und ich bekomme etwas von diesem. Google sammelt beim Aufruf dieser Anzeigen Daten, die in den USA gespeichert werden und damit US Recht unterliegen. Registriert werden Ihre IP (ihre persönliche Internetadresse), Zeitpunkt des Zugriffs, aber auch z.B. die Stadt, aus der Sie kommen, die Seiten, die Sie besuchen, den Suchbegriff, den Sie nutzten, falls Sie über eine Suchmaschine kamen, wie lange Sie auf welcher Seite bleiben etc..

Google Analytics wertet die Besucherzahlen und das Besucherverhalten (also ihr Verhalten) auf dieser Webseite aus. Es werden die selben Daten erhoben wie beim Aufruf der Werbung Google Adsense. Mein Vorteil bei der Benutzung von Analytics ist, dass ich als Betreiber sehe, welche Seiten für Sie interessanter sind, welche nicht. Analytics ist für Seitenbetreiber (also mich) kostenlos, die von Google erhobenen Daten entsprechen denen von Adsense.

Zur Erfassung der Daten speichert Google das "DoubleClick DART-Cookie" auf Ihrem Browser ab, das das Auslesen entsprechende Daten durch DoubleClick und Google ermöglicht. DoubleClick ist seit 2008 im Besitz von Google.

Beide Googledienste sind im Netz SEHR weit verbreitet, DoubleClick ist bei sehr vielen großen Webseiten eingebaut (März 2009 z.B. in focus.de und stern.de).

Die VG-Wort ist die Vertretungsgesellschaft des ehemaligen Verbandes deutscher Schriftsteller (kurz VS; damals ein eingetragener Verein), sie verwaltet die Tantiemen aus Zweitnutzungsrechten an Sprachwerken auch von Funk und Fernsehen in Deutschland. Die VG-Wort schüttet Tantiemen für Internetseiten aus, die eine Mindestzahl von Besuchern haben. Die VG-Wort hat die Feststellung der Besucher der IVW übergeben, zur Feststellung der Besucherzahlen ist in einige Seiten des Kurses ein Zählgif (eine kleine Bilddatei) eingebaut. Die Daten der VG-Wort unterliegen deutschem Recht und dürfen nicht personengebunden ausgewertet werden (theoretisch).

Googles "interessengesteuerte Werbung"

Google wird ab 08. April 2009 beginnen, die Werbeblöcke "interessensbezogen" einzublenden. Google hat von Internetnutzern Profile erstellt, die es Google ermöglichen, einzelnen Surfern (also Ihnen) Interessensprofile zuzuordnen. Zitat aus dem Google Adsense Support Bereich:

"Wie stellt Google Kategorien der Nutzerinteressen fest?

Google speichert ein Cookie für Anzeigenvorgaben im Browser der Nutzer, während diese Websites im AdSense-Werbenetzwerk (z. B. YouTube) besuchen. Google ermittelt so, welche Seitentypen die einzelnen Nutzer besuchen. Mithilfe dieser Informationen werden Anzeigen aufgrund von Interessenkategorien geschaltet, die möglicherweise Ihre Nutzer ansprechen. Falls zum Beispiel Nutzer viele Sport-Websites aufrufen, auf denen AdSense-Anzeigen geschaltet werden, oder viele Sportvideos auf YouTube anschauen, kann Google den Cookies eine Interessenkategorie Sport zuordnen und den jeweiligen Nutzern weitere Anzeigen zu diesem Thema zeigen. Nutzer können ihre Interessenkategorien auch im Anzeigenvorgaben-Manager bearbeiten.

Die auf AdSense-Websites gesammelten Nutzerinformationen werden den Datenschutzbestimmungen von Google entsprechend verwendet. Es werden keine persönlichen Daten verwendet und es werden keine Anzeigen auf Basis persönlicher Daten geschaltet. Ohne die Zustimmung der Nutzer durch Aktivierung schaltet Google außerdem keine Anzeigen auf Grundlage kritischer Informationen oder Interessenkategorien, also etwa Kategorien, die auf Rasse, Religion, sexueller Orientierung, Gesundheit oder Finanzen basieren."

Der letzte Teil des Zitates deutet aber auch an, dass Google die entsprechenden Informationen über "Rasse, Religion, sexueller Orientierung, Gesundheit oder Finanzen" vieler Surfer besitzt.

Die "offizielle" Google-Analytics" Datenschutzerklärung (April 2009)

Die von Google empfohlene Datenschutzerklärung, Zitat aus den "Google Analytics Benutzerbedingungen":
(Quelle:http://www.google.com/analytics/de-DE/tos.html )

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. ("Google"). Google Analytics verwendet sog. "Cookies", Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten von Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.

Wie funktioniert das Datensammeln?

Technisch funktioniert die Datensammelei mit Hilfe von "Cookies" und "Javaskript". Wenn Sie z.B. die Suchmaschine Google besuchen, sucht Google nach einem Google-Cookie, das Sie eindeutig identifiziert. (Ein Cookie ist eine kleine Textdatei mit einer Identifikation, die im Browser gespeichert wird). Wenn noch keins da ist, versucht Google eins zu setzeb. Gleiches machen alle Seiten, die Google gehören, wie z.B. YouTube oder auch Bloggs, die auf Blogspot.com liegen. Gleiches machen ebenfalls alle Seiten, in denen Google oder DoubleClick Werbung oder Analytics eingebaut sind. Das betrifft alle Surfer.

Wenn Sie eine Google Toolbar haben, meldet diese jede von Ihnen besuchte Webseite an Google. Wenn Sie Google-Dienste wie Googlemail nutzen, werden auch Ihre e-mails analysiert und Google kennt dann sehr wahrscheinlich Ihren Klarnamen. Wenn Sie Dienste wie Adsense oder Word als Anbieter nutzen, kennt Google auch die Kontodaten (wie in meinem Falle).

Wer sammelt noch Daten?

Auf dieser Website sammeln Google, DoubleClick und mein Provider Daten. Mein Provider ist dazu sogar im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung seit dem 01.01.2008 gesetzlich verpflichtet.

Sehr viele Webseiten sammeln Daten, insbesondere fast alle, die Werbung zeigen. Die Werbung wird von wenigen großen Firmen geschaltet, die damit (genau wie Google) Profile der Internetbesucher erstellen. Das gilt besonders für große Portale wie es der Spiegel etc. sind. Im Spiegel sind z.B. ivwbox, quality-channel und adform, in focus und Stern das Google-eigene DoubleDlick (Stand März 2009) eingebaut.

Aber nicht nur Webseiten sammeln. Wenn Sie z.B. einen Virenscanner haben, der sie vor "infizierten Webseiten" beschützt, wird jeder Webseitenaufruf an dessen Herstellerfirma geschickt. Eine ähnliche Funktion im Firefox sendet Anfragen an Google, falls in den Einstellungen "Hinweis zeigen, falls besuchte Website als attackierende Seite (oder Betrugsversuch) eingeschätzt wird" nicht deaktiviert wurde (konkret an http://safebrowsing.clients.google.com/safebrowsing/diagnostic?... Stand 03.2009. Tip: durch Eingabe von about:config ins Adressfeld von Firefox kann man sich die Adressen ansehen).

Wie können Sie das Datensammeln verhindern?

Wenn Sie Wert auf Ihre Privatspäre legen, und das gilt nicht nur für diese Seiten, sondern für nahezu alle Seiten im Internet, ergreifen Sie folgende Maßnahmen:

  • Deaktivieren Sie Javaskript!
  • Deaktivieren Sie die Annahme von Cookies!

Damit verhindern Sie, dass z.B. auf dieser Webseite von Google oder DoubleClick Informationen über Sie gesammelt werden.

  • Installieren Sie ein Programm, dass Werbeeinblendungen verhindert ("Adwasher")
  • installieren Sie auf keinen Fall so nette "Tools" wie die Google Toolbar
  • Deaktivieren Sie im Browser das Warnen vor gefährlichen Seiten etc. (im Firefox Extras -> Einstellungen - > Sicherheit, siehe oben)
  • Das Gleiche gilt für "Internet Security Pakete" von Virenscanner Anbietern

Durch die beiden letzten Maßnahmen riskieren Sie allerdings, dass sie auf eine Seite mit Schadcode kommen. Erwähnt werden muss auch, dass Google die Deaktivierung der interessengesteuerten Werbung hier (http://www.google.com/ads/preferences/) anbietet. Bedenken Sie, dass Sie damit Google die Information geben, dass Sie gegen die Datensammelei sind, ohne wirklich kontrollieren und kontrolliert verhindern zu können, dass Google weiter Daten von Ihnen sammelt.

Vor allem aber:

DON'T PANIC !!!

(das war als Witz gemeint!)

Wenn Sie diese Maßnahmen ergreifen, verhindern Sie in den meisten Fällen, dass von Werbefirmen, Händlern wie Amazon, Zeitschriften wie Spiegel, Stern und Netzeitung oder auch von Google Daten gespeichert werden. Allerdings wird nicht mehr jede Webseite funktionieren.

Ich selbst surfe NICHT mit diesen Einstellungen. Weniger besorgte Surfer, die sich den Spass am Surfen nicht verderben wollen, aber auch nicht wollen, dass Hinz und Kunz Profile anlegt (zu denen ich gehöre) akzeptieren einfach Cookies für die Dauer der aktuellen Sitzung. Wenn der Browser geschlossen wird, werden die Cookies dann automatisch gelöscht und Google z.B. kann Sie nicht mehr ohne weiteres identifizieren (wird zumindest erschwert).

Diese Einstellung nehmen Sie im Internetexplorer auf die folgende Art vor:

  • Extras -> Internetoptionen
  • Internetoptionen -> den Reiter Datenschutz
  • in Datenschutz -> Erweitert
  • Erweiterete Datenschutzeistellungen -> ankreuzen "Automatische Cookiebehandlung aufheben"
  • dort anklicken:
    • Cookies von Erstanbietern -> sperren
    • Cookies von Drittanbiern -> Eingabeaufforderung
    • ankreuzen "Sitzungscookies immer zulassen"

Wer sich dafür interessiert, wer im Netz alles versucht, Cookies auf den Rechner zu setzen, kann bei den letzten zwei Punkten "Eingabeaufforderung" ankreuzen. Sie werden sich wundern...

Beim Firefox Browser ist die Sache etwas einfacher:
Unter Extras -> Einstellungen -> Datenschutz -> Cookies wählen Sie "Cookies akzeptieren" und dann unter "Cookies behalten bis" im Popup den Punkt "bis Firefox geschlossen wird". Vergessen Sie nicht, im Browser das "sichere Surfen", also Warnen vor gefährlichen Webseiten, zu deaktivieren.

Wenn Sie in beiden Browsern "nur von der besuchten Website" bzw. im Internet Explorer "Drittanbieter sperren" wählen, wird ebenfalls Einiges nicht mehr funktionieren.

Sie verhindern nicht, dass Ihr Provider, wenn er will, über ALLES, buchstäblich ALLES Bescheid weiss, was Sie im Netz machen.

Es sei denn, Sie surfen über einen "Anonymisierer" wie "Jap" (http://anon.inf.tu-dresden.de/) von der TU Dresden. Der macht das Surfen jedoch langsam und hatte schon einen Skandal, weil herauskam, dass auch in diesem Dienst eine "Hintertürchen" für Polizei und Verfassungsschutz eingebaut war (vielleicht noch ist?).

Das Allereinfachste jedoch ist, das Problem "mental" anzugehen und zu lösen.

Machen Sie sich klar, dass Sie, wenn Sie surfen, in der selben Situation sind, als ob Sie alleine auf einem leeren Marktplatz stünden. Alle Händler starren Sie an und beobachten aufmerksam jede ihrer Bewegungen, hören jede Ihrer Äusserungen. Das Gleiche gilt für den Dorfpolizisten und all die guten Nachbarn. Und damit nichts verloren geht, werden Sie noch gefilmt. Das Allermeiste, was Sie im Netz machen, BLEIBT auch im Netz bzw. in den privaten und staatlichen Datenbanken .

Sie glauben nicht, dass die Datenmengen zu bewältigen sind? Besuchen Sie die "Wayback Machine", einem privaten nichtkommerziellen Unternehmen, und geben dort (unter web) die Adresse einer Website ein, von der Sie wissen, dass diese schon länger im Netz ist. Die Seite bringt kein Geld. Was meinen Sie, was dann mit dem Einsatz entsprechender Mittel möglich ist, wenn man sich davon große Gewinne verspricht?

Fazit:

Es gibt im Netz kein Problem mit der Privatsphäre. Eine Privatsphäre existiert einfach nicht.

 

 

 
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